Nadelwald unter tief hängendem Morgennebel, die hinteren Baumreihen verschwinden im Dunst — Sinnbild für die Generationen hinter einer Familie
Systemische Aufstellungsarbeit · Berlin-Schöneberg

Familienaufstellung als Ordnungsarbeit

Verstrickungen erkennen. Ordnung wiederherstellen. Frieden finden.

„Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“

Martin Buber, jüdischer Philosoph
Systemische Aufstellung · Einzelarbeit
360 €
inkl. telefonischem Vorgespräch und Integrationsgespräch
2–3 Stunden
12161 Berlin-Schöneberg · nur in Präsenz
Roennebergstraße 7
Philosophin
FU Berlin
HPG zugelassen
seit 2015
Eigene Praxis
seit 2018
Familienaufstellungen
Berlin-Schöneberg

Eine Familienaufstellung in Berlin ist Ordnungsarbeit: Das innere Bild Deines Familiensystems wird im Raum sichtbar gemacht, damit eine Verstrickung erkennbar wird und sich lösen kann. Bei mir — Gwendolin Kirchhoff, Philosophin, Heilpraktikerin für Psychotherapie (zugelassen 2015), seit 2018 in eigener Praxis — findet sie als Einzelsitzung von zwei bis drei Stunden im Praxisraum in Berlin-Schöneberg statt, zum Festpreis von 360 € einschließlich Vor- und Nachgespräch. Du arbeitest allein mit mir, ohne Gruppenformat.

Meine Aufstellungsarbeit verbindet philosophische Tiefe, systemisches Sehen und den Mut, dem ins Auge zu blicken, was in der Familie verdrängt wurde. Die konfuzianische Tradition kennt fünf Grundbeziehungen, die das menschliche Sein ordnen; Martin Buber hat es auf den Punkt gebracht: Alles wirkliche Leben ist Begegnung.

Was Dich hierher führt, ist vermutlich kein intellektuelles Interesse, sondern ein Leidensdruck — eine Schwere, die nicht zu Dir gehört, wiederkehrende Konflikte, die sich nicht lösen lassen, ein Gefühl, nicht an Deinem Platz zu sein. Der Ursprung liegt oft tiefer als die eigene Biografie — in Schicksalen früherer Generationen, die bis heute in Dir nachwirken.

Familienaufstellung in Berlin

Die Familienaufstellung findet in Berlin statt — in meinem Praxisraum in Berlin-Schöneberg, Roennebergstraße 7, 12161 Berlin. Ich arbeite ausschließlich in Einzelsitzung, nicht in der Gruppe: Du bist allein mit mir im Raum, und statt fremder Stellvertreter setze ich Zettel ein, die Familienmitglieder oder Aspekte Deines Anliegens repräsentieren.

Für die Aufstellung selbst ist körperliche Präsenz notwendig; Klientinnen und Klienten reisen dafür auch aus anderen Städten an. Das telefonische Vorgespräch zur Klärung Deines Anliegens führen wir vorab — unabhängig davon, aus welchem Teil Berlins oder von wo Du anreist.

Familienaufstellung Berlin: Einzelarbeit statt Gruppenabend

Familienaufstellung Berlin heißt bei mir Einzelarbeit: Du arbeitest allein mit mir im Praxisraum in Berlin-Schöneberg, nicht als Teilnehmer eines Aufstellungsabends. Gruppenaufstellungen in Berlin gibt es — Abende, an denen fremde Teilnehmer die Rollen von Familienangehörigen übernehmen und Dein Anliegen für einen Abend offen im Raum liegt.

Ich halte Gruppenaufstellungen nicht für falsch. Sie sind eine andere Arbeit. In der Einzelarbeit setze ich Zettel als Bodenanker ein, die Familienmitglieder oder Aspekte Deines Anliegens vertreten; Du gehst selbst durch die Positionen und spürst die Dynamik am eigenen Leib, statt sie an Stellvertretern zu beobachten. Was gesprochen wird, bleibt vertraulich, und die Aufstellung folgt Deinem eigenen Tempo, nicht dem Zeitplan eines Seminarabends.

Für viele ist genau das die Bedingung, unter der sie überhaupt aufstellen: Wer eine schwere Familiengeschichte trägt, will sie nicht im Halbkreis von Fremden ausbreiten. In der Arbeit zu zweit entsteht der geschützte Raum, in dem verborgene Dynamiken überhaupt erst sichtbar werden — die innere Ordnung eines Familiensystems zeigt sich nicht auf Kommando, sondern dann, wenn nichts sie stört.

Ist eine Familienaufstellung eine Therapie?

Nein — eine Familienaufstellung ist keine Therapie. Sie ist weder Familientherapie noch systemische Therapie, weder Einzeltherapie noch Coaching, und sie ist kein Heilverfahren. Was in einer Aufstellung geschieht, ist Verstehensarbeit: das Anschauen einer Geschichte, das Sichtbarmachen einer Ordnung, das Aussprechen dessen, was war.

Ich bin Philosophin und seit 2015 nach dem Heilpraktikergesetz für Psychotherapie zugelassen. Diese Zulassung markiert für mich vor allem eine Grenze — sie sagt, wo meine Arbeit endet. Wo eine akute psychische Erkrankung im Vordergrund steht oder unverarbeitete Traumata die Person überfluten, gehört die Arbeit in psychotherapeutische Hände und nicht in eine Aufstellung. Zeigt sich das im telefonischen Vorgespräch, sage ich es Dir, und wir stellen nicht auf.

Aufstellungsarbeit steht deshalb häufig neben einer Therapie, nicht an ihrer Stelle. Viele kommen, nachdem die therapeutische Arbeit getan ist und eine Frage übrig blieb, die keine therapeutische Frage war: die Frage nach dem eigenen Platz, nach der Ordnung, in der ein Leben steht. Das Unbewusste ist hier kein Gegenstand einer Therapie, sondern das, was in einer Familie mitspricht, ohne je ausgesprochen worden zu sein.

Was passiert bei einer Familienaufstellung?

Bei einer Familienaufstellung wird das innere Bild Deines Familiensystems im Raum sichtbar — und was sich dabei zeigt, steht vorher nicht fest. Du benennst im telefonischen Vorgespräch Dein Anliegen. In der Aufstellung selbst verteilst Du Zettel im Praxisraum, die als Bodenanker für Familienmitglieder oder für Aspekte Deines Anliegens stehen, und gehst anschließend selbst durch diese Positionen. Was Du dort wahrnimmst, ist keine Deutung, die ich Dir anbiete, sondern eine leibliche Erfahrung: Ein Platz fühlt sich eng an, ein anderer weit; ein Blick geht ins Leere, ein anderer trifft.

Aus dieser Wahrnehmung entstehen zwei Arten von Bewegung. Eine systemische Bewegung ist eine Ortsveränderung oder eine Geste — sich zuwenden, den Blick heben, einen Schritt zurücktreten. Ein Lösungssatz spricht aus, was bis dahin unausgesprochen blieb („Das kann ich nicht für Dich tragen."). Beides zusammen macht eine Verstrickung sichtbar: die unbewusst übernommene Bindung an ein fremdes Schicksal aus der Herkunftsfamilie.

Was dabei häufig zum Vorschein kommt, habe ich im Podcast „Durch den Nebel“ von Laurens Dillmann so beschrieben: Menschen kommen mit einem diffusen Gefühl, und stellt man dieses Gefühl auf, dann „blicken die zum Beispiel auf einen Ahnen, von dem ein bestimmter Gefühlszustand durch Resonanz übernommen wurde, ohne dass sie das merken.“ (Kirchhoff, G., 2026, „Durch den Nebel“, 13:56). Der Zustand, mit dem Du herkommst, gehört also oft nicht Dir allein — und genau das ist der Grund, warum darüber nachzudenken selten genügt und ihn im Raum anzuschauen etwas bewegt.

Ausführlich, Schritt für Schritt, beschreibe ich das in meinem Essay Was passiert bei einer Familienaufstellung?; eine Übersicht über alle Texte zum Thema findest Du im Themenbereich Familienaufstellung.

Wie läuft eine Familienaufstellung ab?

Eine Familienaufstellung läuft bei mir in vier Schritten ab: Vorgespräch, Aufstellung, Ruhezeit, Integrationsgespräch. Die Aufstellung findet im Praxisraum in Berlin-Schöneberg statt und dauert zwei bis drei Stunden, in seltenen Fällen länger; alle vier Schritte gehören zum Festpreis von 360 €.

Das Vorgespräch führen wir am Telefon. Dabei arbeiten wir den Kern Deines Anliegens heraus — aus einem Leidensdruck, den Du zunächst oft nur beschreiben kannst, wird eine Frage, mit der sich arbeiten lässt. Viele berichten, dass der Prozess schon mit dieser Entscheidung ins Rollen kommt.

Die Aufstellung findet im Einzelsetting statt: Du und ich im Raum, sonst niemand. Sie hat keinen Zeitplan, dem sie folgen müsste, sondern folgt dem, was sich zeigt — deshalb die weite Zeitspanne statt eines festen Stundentakts.

Danach beginnt die Nacharbeit, und sie ist der Teil, den die meisten unterschätzen. Ich bitte Dich, mindestens 21 Tage nicht über die Aufstellung zu sprechen. Nicht aus Geheimnistuerei, sondern weil zu frühes Reden das, was sich bewegt hat, in alte Denkmuster zurückzieht. Im Nachgang verändert sich meist etwas an Stimmung, Beziehungen oder der Haltung zu wiederkehrenden Konflikten — manches innerhalb von Tagen, anderes über Monate.

Das Integrationsgespräch nach ein bis zwei Monaten schaut auf das, was geblieben ist. Den ganzen Weg vom ersten Anruf bis dorthin beschreibe ich in Der Ablauf einer Familienaufstellung; was in den Wochen danach geschieht, in Was passiert nach einer Familienaufstellung?.

Kann ich eine Familienaufstellung alleine machen?

Nein — eine Familienaufstellung kannst Du nicht allein durchführen: Sie braucht jemanden, der hinsieht, während Du im Bild stehst. Darin liegt der Unterschied. Wer im eigenen System steht, sieht es nicht von außen; und wer es sich am Schreibtisch ausdenkt, bekommt am ehesten das Bild zurück, das er ohnehin schon hatte. Für die Anleitungen zum Selbermachen, die im Internet kursieren — Aufstellen mit Figuren, mit einem Systembrett, mit Zetteln nach Vorlage — gilt aus demselben Grund dieselbe Grenze.

Was Du bekommen kannst, ist etwas anderes, und es ist das, was ich anbiete: eine Einzelaufstellung. Du bist allein mit mir im Raum — keine Gruppe, keine fremde Stellvertreterin, die eine Rolle aus Deiner Familie übernimmt. Statt Stellvertretern setze ich Zettel als Bodenanker ein, die Familienmitglieder oder Aspekte Deines Anliegens vertreten. Du gehst selbst durch die Positionen und spürst die Dynamik am eigenen Leib, statt sie an anderen zu beobachten. Die Leitung bleibt bei mir; die Wahrnehmung bleibt bei Dir.

Das ist kein schwächerer Ersatz für das Familienstellen in der Gruppe, sondern eine eigene Arbeit mit einem eigenen Vorteil: Deine Geschichte liegt nicht für einen Abend offen im Halbkreis von Fremden, und die Aufstellung folgt Deinem Tempo, nicht dem eines Seminarplans. Für viele ist das überhaupt erst die Bedingung, unter der sie aufstellen. Warum das Einzelsetting trägt und für wen es passt, beschreibe ich in Familienaufstellung als Einzelsitzung.

Einführung in die Aufstellungsarbeit

Was ist eine Verstrickung?

Eine Verstrickung ist die unbewusste Übernahme eines fremden Schicksals. Ein Mensch trägt ein Schicksal, eine Schuld oder ein Geheimnis aus seiner Familie emotional mit und agiert es aus, ohne den Zusammenhang zu kennen. Sie kann sich in vielfältiger Weise zeigen: in Stellvertreterkonflikten in Beziehungen oder beruflich, diffusem Leidensdruck („Ich weiß nicht, wo mein Platz ist."), Krankheit, wiederkehrenden belastenden Mustern im Leben oder einfach einer quälenden Beziehung zu Vater oder Mutter.

Häufige Dynamiken

  • Die unterbrochene Hinbewegung zur Mutter — „Mama, ich hab dich so vermisst", wenn es eine räumliche oder emotionale Trennung von Mutter und Kind gegeben hat und die Hinbewegung auf das Leben in Misstrauen, Wut, Trotz, Ohnmacht und Erstarren umgeschlagen ist.
  • Die Lastenübernahme — „Ich für Dich.", wenn ein Nachgeborener unbewusst versucht, etwas zu lösen, zu retten oder zu tragen, was in die Vergangenheit zu einem Vorfahren gehört und nur von diesem allein getragen werden kann.
  • Die Hereinholung der Ausgeschlossenen — wie z.B. das Betrauern abgetriebener Kinder oder vergessener oder ausgeschlossener Familienmitglieder. Daraus kann der Trieb folgen, den Ausgeschlossenen im eigenen Leben gleichsam zu verkörpern und sein Schicksal nachzustellen.
  • Die Verwechslung der Ebenen — „Ich bin der Große, du bist der Kleine", bei der ein Nachgeborener nicht an der Stelle steht, wo der Segen in seine Richtung fließt.

Wichtig: Alle diese Dynamiken sind nicht stereotyp und von Aufstellung zu Aufstellung verschieden. Jede Aufstellung ist und bleibt einzigartig und unvorhersehbar.

Wenn Deine Frage keine Aufstellung braucht — wenn sie eher zu Ende gedacht als in den Raum gestellt werden will —, ist die Philosophische Konsultation der passendere Ort; im Erstgespräch klären wir, welches der beiden Formate Deinem Anliegen entspricht.

Woraus die Dinge entstehen, da hinein vergehen sie auch wieder, denn sie leisten einander Abbitte für das Unrecht nach der Ordnung der Zeit.

— Anaximander von Milet, 610–547 v.d.Z.

Worum geht es in der Aufstellungsarbeit?

In der Aufstellungsarbeit geht es um Anerkennung: darum, dem einen Platz zu geben, was in einer Familie geschehen ist und nie ausgesprochen wurde. Alles Weitere — Verstrickung, Lösungssatz, systemische Bewegung — folgt daraus.

Wir werden durch Beziehung. Der jüdische Philosoph Martin Buber beschreibt die Tiefe der menschlichen Existenz: Wir werden erst durch das Du, durch Begegnung und Beziehung, zum fühlenden, lebendigen Subjekt. Die Mutter bildet dabei die erste und innigste Ich-Du-Beziehung, der Vater ist zunächst nur indirekt anwesend.

Unsere Familie prägt, wie wir fühlen. Das, was die Eltern in sich tragen, wird von dem heranwachsenden Kind wahrgenommen. Unsere Familie ist damit der Ursprung all unserer Beziehungsfähigkeit und emotionalen Prägung. Gefühle erscheinen also nicht einfach als Reaktionen am Körper, sondern stehen als Beziehung zwischen zweien im Raum in einem größeren Zusammenhang mit einer eigenen inneren Dynamik.

Wir leben in einer von den Ahnen geerbten Welt

Gerade als Kleinkind nehmen wir das, was in der Familie vorgefallen ist, als komplexen Gefühlseindruck wahr und auf, wobei die Spuren des Geschehens weit in die Vergangenheit und in frühere Generationen zurückreichen können, mit deren Schicksal wir unbewusst verbunden sind. Ist die Seele an ein Geschehen gebunden, das sie leidvoll und schicksalhaft ausagiert, z.B. indem sie getrieben ist, etwas sichtbar zu machen, was in der Familie vorgefallen ist und emotional verdrängt, verleugnet oder nicht angemessen anerkannt wurde, dann sprechen wir von einer Verstrickung. Verstrickungen enden, wenn das Anzuerkennende anerkannt worden ist und die Beteiligten wieder stimmig zueinander stehen.

Anerkennung ist die Währung der Seele. Das systemische Familienstellen ist eine Methode, diese im Emotionalkörper lebendigen Bindungen, Loyalitäten und Verstrickungen sichtbar zu machen. Es zeigt, wie emotionale Dynamiken unbewusst über Generationen hinweg weitergegeben werden, die dem Betroffenen im Vollzug seines Lebens unbewusst und rätselhaft in die Quere kommen.

Was ist eine Familienaufstellung?

Eine Familienaufstellung ist eine Aufstellung des eigenen Familiensystems im Raum, die eine Verstrickung sichtbar macht: die unbewusste Übernahme eines fremden Schicksals. Du kommst mit Deinem eigenen Anliegen; die daran beteiligten Familienmitglieder werden als Stellvertreter oder — in meiner Einzelarbeit — als Zettel in den Raum gestellt, die Personen oder Aspekte Deines Anliegens vertreten. An ihrer Stellung zueinander wird lesbar, was in Dir arbeitet, ohne Dir zu gehören — eine Schwere, ein wiederkehrender Konflikt, das Gefühl, nicht am eigenen Platz zu stehen.

Das Mittel dieser Arbeit ist der Raum, nicht das Gespräch über die Familie. Wer in einer Aufstellung eine Position einnimmt, spürt dort Gefühle, die nicht aus der eigenen Lebensgeschichte stammen, sondern zu der Person gehören, für die er steht. In meiner Einführung in das systemische Familienstellen habe ich diesen Befund so beschrieben:

… die Gefühle oder die Gefühlskonstellation ist im Raum auslesbar. Warum das so ist, ist ein Mysterium.

— Gwendolin Kirchhoff, „Systemisches Familienstellen (nach Bert Hellinger), eine Einführung“, SYMPOSIUM 2024, 18:48–18:56

Was im Raum lesbar wird, ist der Anfang der Arbeit und nicht ihr Ergebnis. Es folgt das genaue Anschauen dessen, was in der Familie geschehen ist, und das Aussprechen dessen, was bisher niemand ausgesprochen hat — im geschützten Rahmen der Einzelarbeit, im Raum sichtbar als Bewegung und hörbar als Satz. Eine Aufstellung deutet nicht und rät nicht; sie zeigt eine Ordnung, die schon da war.

Eine Familienaufstellung ist deshalb kein Heilverfahren und keine Therapie: Ich kann Dich in dieser Arbeit begleiten, nicht behandeln, und sie stellt eine Frage in den Raum, statt eine Diagnose zu stellen. Was der Begriff im Einzelnen umfasst, steht im Lexikon-Eintrag zur Familienaufstellung.

Familienaufstellung und systemische Aufstellung

In einer systemischen Aufstellung wird das innere Bild eines Familiensystems im Bezug auf ein Anliegen im Raum sichtbar gemacht, und zwar entweder durch Stellvertreter oder Zettel. Diese werden spontan und intuitiv im Raum platziert und zueinander ausgerichtet. Dabei treten emotionale Wahrheiten ans Licht, die dem bewussten Denken oft verborgen bleiben, aber gespürt werden. Es finden systemische Bewegungen statt und es werden Lösungssätze gesprochen.

Eine systemische Bewegung ist eine Ortsveränderung im Raum (links, rechts, neben oder einander gegenüber stehen, sich entfernen oder annähern) oder eine körperliche Geste (anschauen, auf den Boden blicken, sich verneigen, sich hinknien, umarmen etc.).

Ein Lösungssatz spricht die eigentliche emotionale Wahrheit des Geschehens aus („Mama, ich hab Dich so vermisst.") oder erkennt eine Ordnung an („Das kann ich nicht für Dich tragen."). Lösungssätze fühlen sich befreiend und stimmig an, wenn sie das Geschehen treffen.

Systemische Bewegungen und Lösungssätze können eine tiefgreifende Neuordnung im inneren Erleben auslösen und tatsächlich auch so etwas wie eine ethische Entwicklung, weil die wirklichen Konsequenzen von Handlungen jenseits abstrakter Debatten sichtbar werden.

Der Oberbegriff systemische Aufstellung reicht dabei über das Familiäre hinaus: Als Strukturaufstellung lassen sich auch Entscheidungen, berufliche Konstellationen oder Konflikte in einem Unternehmen in den Raum stellen. Und eine Aufstellung ist etwas anderes als ein Genogramm — das Genogramm zeichnet die Familie auf Papier, die Aufstellung stellt sie in den Raum, wo sie sich bewegen kann. Welches Format Dein Anliegen braucht, entscheiden wir im Vorgespräch, nicht vorher.

Wer darf eine Familienaufstellung leiten?

Leiten darf eine Familienaufstellung in Deutschland im Grunde jeder: Die Bezeichnung ist nicht geschützt. Das ist der ehrliche Befund, und er ist auch der Grund, warum die Frage, wen Du vor Dir hast, vor jeder Aufstellung steht — nicht die Frage nach der Methode.

Woran Du eine seriöse Leitung erkennst, sind drei Dinge. Erstens eine nachprüfbare Qualifikation, die die Person auch benennt. Ich bin Philosophin (FU Berlin), seit 2015 nach dem Heilpraktikergesetz für Psychotherapie zugelassen und arbeite seit 2018 in eigener Praxis. Zweitens ein klärendes Vorgespräch: Wer ohne Vorgespräch aufstellt, weiß nicht, was er öffnet. Drittens die Bescheidenheit, keine Heilung zu versprechen — eine Aufstellung ist kein Heilverfahren und kein Ersatz für eine Psychotherapie.

Qualifikation heißt dabei mehr als ein Zertifikat: eine fundierte Ausbildung in systemischer Therapie oder Psychotherapie, oder eine mehrjährige Aufstellungsweiterbildung — etwa nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen (DGfS). Ich selbst habe die Aufstellungsarbeit in der Tradition der systemischen Ordnungsarbeit gelernt. Und die beiden anderen Kriterien sind keine Formalien: Wer Dich ohne klärendes Vorgespräch aufstellt, arbeitet fahrlässig; wer Dir Heilung verspricht, verkauft etwas.

Bei mir leitet die Aufstellung dieselbe Person, die auch das Vorgespräch geführt hat und das Integrationsgespräch führen wird. Das heißt: Ich kenne Dein Anliegen, bevor Du im Raum stehst, und ich bin es, die die Grenze zieht, wenn eine Aufstellung nicht das Richtige ist.

Warum dieses Feld so uneinheitlich ist und woran Du unseriöse Angebote erkennst, habe ich in Erfahrungen mit Familienaufstellungen ausführlich beschrieben.

Ist eine Familienaufstellung gefährlich?

Gefährlich wird eine Familienaufstellung dort, wo die Leitung anordnet, statt hinzusehen — und dort, wo aufgestellt wird, obwohl etwas anderes dran wäre. Die Methode selbst ist weder harmlos noch gefährlich; sie öffnet einen Prozess, und ob der gehalten wird, entscheidet die Person, die ihn leitet. Das ist der berechtigte Kern der öffentlichen Kritik, und ich teile ihn.

Zwei Grenzen ziehe ich deshalb vor jeder Aufstellung. Die erste: Wo eine akute psychische Erkrankung im Vordergrund steht oder unverarbeitete Traumata die Person überfluten, gehört die Arbeit in psychotherapeutische Hände und nicht in eine Aufstellung. Zeigt sich das im telefonischen Vorgespräch, sage ich es Dir, und wir stellen nicht auf. Die zweite: Du stellst nur Dein eigenes Anliegen auf, nie das eines anderen — und nur dann, wenn ein echter Leidensdruck da ist. Aus Neugier aufzustellen ist nicht gefährlich, es ist bloß sinnlos.

Eine dritte Sorge begegnet mir oft: dass die Leitung das Ergebnis lenkt. Dazu kann ich nur meinen eigenen Befund nennen. Ich fühle mich vor jeder Aufstellung in den Klienten und sein Anliegen ein, und dabei entsteht jedes Mal eine Erwartung. Was aus dieser Erwartung wird, habe ich im Podcast „Durch den Nebel“ von Laurens Dillmann gesagt:

… ich habe jedes Mal eine Idee, was wohl in der Aufstellung rauskommen wird. Jedes Mal. Und bin in 100% der Fälle falsch. […] Die Aufstellung ist immer eine Offenbarung.

— Gwendolin Kirchhoff, „Durch den Nebel“ mit Laurens Dillmann, 2026, 43:51–44:12

Das ist keine Bescheidenheitsformel, sondern die Arbeitsgrundlage: Mein Anteil liegt darin, eine Frage und ein Grundgefühl zu formulieren und den Raum zu halten — nicht darin, den Verlauf zu kennen. Wer den Verlauf zu kennen glaubt, stellt nicht auf, sondern inszeniert. Welche Kritik an Familienaufstellungen berechtigt ist und welche nicht, prüfe ich ausführlich in Kritik an Familienaufstellungen; ob eine Aufstellung für Dich überhaupt das Richtige ist, in Ist eine Familienaufstellung sinnvoll?.

Häufig gestellte Fragen

Welche Anliegen können im Rahmen einer Aufstellung bearbeitet werden?

Grundsätzlich alles, wo Energie drauf ist, also ein echter Leidensdruck. Man kann nicht sinnvoll aus Neugierde und ohne virulentes Anliegen aufstellen. Das Anliegen an sich ist immer ein intensiv präsentes Gefühl. Es ist nicht schlimm, wenn dieses erst einmal nur beschrieben werden kann. Wir arbeiten dann gemeinsam im Vorgespräch und dann im Prozess der Aufstellung den Kern heraus.

Anliegen können:

  • Entscheidungsfragen sein
  • Fragen zu Blockaden im Beruf und bezüglich des Erfolgs im Leben
  • Fragen, was hinter bestimmten Problemen in der Partnerschaft steht
  • Fragen zu Blockaden in einem Unternehmen
  • Leidensdruck durch Krankheiten
  • Wiederkehrende Konflikte
  • Dynamiken in Patchwork-Familien
  • Fragen zur Mutter- und Vaterbeziehung
  • Existentielle Fragen zum eigenen Platz
Wer kann systemisch aufstellen?

Aufstellen können alle, die ein persönliches Anliegen haben. Man kann nur sein eigenes Anliegen aufstellen. Nicht das Anliegen von jemand anderem, auch wenn sich eine Aufstellung erfahrungsgemäß auch auf andere auswirken kann. Einzige Ausnahme: bis zum 10. Lebensjahr kann eine Mutter für ihr Kind aufstellen. Ältere Kinder und Jugendliche dürfen ihre Anliegen selbst in Auftrag geben.

Wie läuft eine systemische Aufstellung ab?

Ich arbeite unter professioneller Anleitung in Einzelarbeit. Gearbeitet wird mit Zetteln, die der Klient im Raum verteilt. Konkret beginnt der Prozess mit einem Vorgespräch per Telefon, in dem wir das Anliegen herausarbeiten und einen Termin vereinbaren. Viele Klienten berichten, dass mit der Entscheidung aufzustellen der Prozess bereits ins Rollen kommt.

Die eigentliche Aufstellung findet in meinem Praxisraum in Berlin-Schöneberg statt und kann zwei bis drei Stunden dauern, in seltenen Fällen länger. Im Anschluss an die Aufstellung empfehlen wir mindestens 21 Tage nicht über die Aufstellung zu sprechen, sondern sie einfach im inneren Raum wirken zu lassen. Für ein Integrationsgespräch nach ein bis zwei Monaten stehen wir telefonisch zur Verfügung.

Was ist der Unterschied zwischen Familienaufstellung und systemischer Aufstellung?

Im Kern bezeichnen beide Begriffe dieselbe Methode. Familienaufstellung betont den Fokus auf das Familiensystem — die Herkunftsfamilie, die Paarbeziehung, die Eltern-Kind-Dynamik. Systemische Aufstellung ist der weitere Oberbegriff: Hier können auch berufliche Systeme, Entscheidungsfragen oder existenzielle Anliegen aufgestellt werden, die über das Familiäre hinausreichen. In meiner Praxis arbeite ich systemisch — das Familiäre ist häufig der Ausgangspunkt, aber nicht die Grenze.

Wie viel kostet eine Familienaufstellung?

Eine systemische Aufstellung in Einzelarbeit kostet 360 €. Darin enthalten sind das telefonische Vorgespräch zur Klärung des Anliegens, die eigentliche Aufstellung (2–3 Stunden in meinem Praxisraum in Berlin-Schöneberg) und ein Integrationsgespräch nach ein bis zwei Monaten.

Was kostet eine Familienaufstellung?

Eine Familienaufstellung kostet bei mir 360 € — ein fester Gesamtpreis für die Einzelsitzung, unabhängig von der Dauer. Eine Sitzung dauert in der Regel zwei bis drei Stunden, in seltenen Fällen länger; abgerechnet wird nicht pro Stunde, und es gibt keine versteckten Zusatzkosten. Im Preis enthalten sind das telefonische Vorgespräch, die Aufstellung selbst und das Integrationsgespräch nach ein bis zwei Monaten.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer Familienaufstellung?

Nein — die Kosten einer Familienaufstellung übernimmt keine gesetzliche Krankenkasse. Aufstellungsarbeit ist kein Heilverfahren und damit keine Kassenleistung; die Sitzung wird privat abgerechnet und kostet 360 € einschließlich Vorgespräch und Integrationsgespräch. Ob eine private Versicherung oder ein Arbeitgeber sich beteiligt, richtet sich allein nach dem jeweiligen Vertrag — das lässt sich nur dort klären, nicht bei mir.

Brauche ich Vorkenntnisse für eine Familienaufstellung?

Nein, Vorkenntnisse sind nicht nötig. Du musst weder die Theorie der Systemaufstellungen kennen noch Deine Familiengeschichte vorher recherchiert haben — und Du musst auch nicht wissen, welche Dynamik hinter Deinem Anliegen steht. Was zählt, ist ein echtes Anliegen: ein Leidensdruck, der Dich nicht loslässt. Im telefonischen Vorgespräch arbeiten wir gemeinsam heraus, worum es geht; alles Weitere entsteht im Raum.

Kann man eine Familienaufstellung auch alleine machen?

Die Aufstellung selbst findet immer unter professioneller Anleitung statt — das ist kein Format, das man alleine durchführen kann. Was ich anbiete, ist Einzelarbeit: Du arbeitest allein mit mir im Raum, ohne Gruppe. Dabei setze ich Zettel ein, die als Stellvertreter für Familienmitglieder oder Aspekte Deines Anliegens dienen. Das hat den Vorteil, dass Du Dich ganz auf Deinen eigenen Prozess konzentrieren kannst, ohne die Dynamik einer Gruppe.

Was passiert nach einer Familienaufstellung?

Nach einer Aufstellung beginnt eine Phase der inneren Nacharbeit, die mindestens ebenso bedeutsam ist wie der Aufstellungsprozess selbst. Ich empfehle, mindestens 21 Tage nicht über das Erlebte zu sprechen — nicht aus Geheimniskrämerei, sondern weil die Seele Raum braucht, das Geschehene in der Stille wirken zu lassen. Zu frühes Reden kann das, was sich bewegt hat, wieder in alte Denkmuster zurückziehen.

In den Tagen und Wochen danach wirst Du möglicherweise Veränderungen wahrnehmen: in Deinen Beziehungen, Deiner Stimmung, Deiner Haltung zu Konflikten. Manches klärt sich schnell, anderes entfaltet sich über Monate. Das ist kein Defizit, sondern Teil der Ordnungsarbeit — die Seinsordnung stellt sich nicht auf Knopfdruck wieder her, sie wächst nach, wenn das Verdrängte anerkannt worden ist.

Nach ein bis zwei Monaten biete ich ein Integrationsgespräch an, in dem wir gemeinsam schauen, was sich bewegt hat und was noch nachwirkt. Den vollständigen Ablauf vom Vorgespräch bis zur Integration habe ich ausführlich beschrieben.

Ist Familienaufstellung sinnvoll?

Ob eine Aufstellung sinnvoll ist, hängt davon ab, ob ein echtes Anliegen vorhanden ist — ein Leidensdruck, der Dich nicht loslässt. Aufstellungsarbeit ist kein Selbstoptimierungswerkzeug und keine Neugierde-Übung. Sie greift dort, wo etwas in der Tiefe gebunden ist, was sich dem bewussten Zugriff entzieht.

Mein Ansatz unterscheidet sich von vielen therapeutischen Angeboten: Ich arbeite nicht symptomorientiert, sondern frage nach der Seinsordnung, die gestört ist. Hinter einem wiederkehrenden Konflikt, einer Blockade oder einer belastenden Beziehung steht häufig eine Verstrickung — ein unbewusst übernommenes Schicksal aus der Herkunftsfamilie. Die Aufstellung macht diese Bindung sichtbar und eröffnet eine Bewegung zur Lösung.

Sinnvoll ist eine Aufstellung also dann, wenn Du spürst, dass etwas in Deinem Leben nicht stimmt und die üblichen Wege — Gespräche, Therapie, Nachdenken — an eine Grenze stoßen. In diesem Essay beschreibe ich ausführlich, woran Du erkennst, ob eine Aufstellung das Richtige für Dich ist.

Wie fühlt man sich nach einer Familienaufstellung?

Die Erfahrungen sind sehr unterschiedlich. Viele berichten von einer tiefen Ruhe oder Klarheit, manche von einer Phase der Verarbeitung, in der alte Gefühle nochmals auftauchen. Das ist Teil des Prozesses — nicht Zeichen eines Problems. Ich begleite Dich auch nach der Sitzung, wenn Fragen auftauchen.

Wie oft sollte man eine Familienaufstellung machen?

Es gibt keine feste Regel. Eine einzelne Aufstellung kann bereits einen tiefgreifenden Prozess in Gang setzen — viele Klienten kommen mit einem Anliegen und erleben eine Lösung, die langfristig nachwirkt. Manche kehren nach Monaten oder Jahren mit einem neuen Anliegen zurück. Was ich nicht empfehle, ist eine Aufstellung nach der anderen im kurzen Abstand: Die Seele braucht Zeit, das Erlebte zu integrieren. Mindestens drei Monate Abstand zwischen zwei Aufstellungen sind sinnvoll. Die 21-Tage-Ruhezeit nach jeder Aufstellung ist verbindlich.

Kann man eine Familienaufstellung als Einzelsitzung in Berlin machen?

Ja — ich arbeite ausschließlich in Einzelsitzung, nicht in Gruppen. Du arbeitest allein mit mir in meinem Praxisraum in Berlin-Schöneberg. Statt Stellvertretern setze ich Zettel ein, die Familienmitglieder oder Aspekte Deines Anliegens repräsentieren. Der Vorteil: Du kannst Dich ganz auf Deinen eigenen Prozess konzentrieren, ohne die Dynamik einer Gruppe. Eine Einzelsitzung dauert zwei bis drei Stunden und kostet 360 €, inklusive Vor- und Nachgespräch.

Wo finden die Familienaufstellungen statt?

Die Aufstellungen finden im Praxisraum in Berlin-Schöneberg statt: Roennebergstraße 7, 12161 Berlin — Ortsteil Friedenau, Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Für diese Arbeit ist körperliche Präsenz notwendig — das Stehen im Raum, die leibliche Wahrnehmung von Ordnung und Verstrickung lassen sich nicht digitalisieren. Klientinnen und Klienten reisen dafür auch aus anderen Städten an.

Was passiert bei einer Familienaufstellung?

Bei einer Familienaufstellung wird das innere Bild Deines Familiensystems im Raum sichtbar. Du verteilst Zettel, die als Bodenanker für Familienmitglieder oder Aspekte Deines Anliegens stehen, und gehst selbst durch diese Positionen. Aus dem, was Du dabei wahrnimmst, entstehen systemische Bewegungen — eine Ortsveränderung oder eine Geste — und Lösungssätze, die aussprechen, was unausgesprochen blieb. Beides macht eine Verstrickung sichtbar. Was dabei herauskommt, steht vorher nicht fest.

Wer darf eine Familienaufstellung leiten?

Rechtlich darf das in Deutschland fast jeder: Die Bezeichnung ist nicht geschützt. Woran Du eine seriöse Leitung erkennst, sind drei Dinge — eine nachprüfbare Qualifikation, ein klärendes Vorgespräch und die Bescheidenheit, keine Heilung zu versprechen. Ich bin Philosophin (FU Berlin), seit 2015 nach dem Heilpraktikergesetz für Psychotherapie zugelassen und arbeite seit 2018 in eigener Praxis; bei mir leitet die Aufstellung dieselbe Person, die auch das Vor- und das Integrationsgespräch führt. Qualifikation heißt dabei mehr als ein Zertifikat: eine fundierte Ausbildung in systemischer Therapie oder Psychotherapie oder eine mehrjährige Aufstellungsweiterbildung, etwa nach den Standards der Deutschen Gesellschaft für Systemaufstellungen (DGfS).

Ist eine Familienaufstellung gefährlich?

Gefährlich wird eine Aufstellung dort, wo die Leitung anordnet, statt hinzusehen — und dort, wo aufgestellt wird, obwohl etwas anderes dran wäre. Deshalb ziehe ich zwei Grenzen: Wo eine akute psychische Erkrankung im Vordergrund steht oder unverarbeitete Traumata die Person überfluten, gehört die Arbeit in psychotherapeutische Hände und nicht in eine Aufstellung — zeigt sich das im Vorgespräch, stellen wir nicht auf. Und Du stellst nur Dein eigenes Anliegen auf, nie das eines anderen. Welche Kritik an Familienaufstellungen berechtigt ist, prüfe ich ausführlich.

Gibt es eine kostenlose Familienaufstellung in Berlin?

Nein — eine kostenlose Familienaufstellung biete ich nicht an. Kostenfrei ist das Erstgespräch am Telefon (30 Minuten), in dem wir klären, ob Dein Anliegen in eine Aufstellung gehört. Kostenlose Aufstellungsabende in Berlin gibt es — als Übungsgruppen von Ausbildungsteilnehmern und als Schnupperabende, die für eine Ausbildung werben; das kann redlich sein, ist aber etwas anderes als die Arbeit an einem eigenen, drängenden Anliegen. Meine Aufstellungen finden als Einzelarbeit statt und kosten 360 € einschließlich Vor- und Nachgespräch. Kostenfrei bleibt auch die Absage: Zeigt sich im Erstgespräch, dass eine Aufstellung für Dein Anliegen nicht das Richtige ist, sage ich es Dir, und wir stellen nicht auf.

Kann man eine Familienaufstellung online machen?

Nein — die Aufstellung selbst biete ich nicht online an, sondern ausschließlich in Präsenz in meinem Praxisraum in Berlin-Schöneberg. Für diese Arbeit ist körperliche Anwesenheit notwendig: Das Stehen im Raum, das intuitive Platzieren der Zettel und die leibliche Wahrnehmung von Ordnung und Verstrickung lassen sich nicht in ein Videoformat übertragen. Was wir online oder telefonisch führen können, ist das Vorgespräch zur Klärung Deines Anliegens sowie das Integrationsgespräch danach — die eigentliche Aufstellung findet in Berlin statt. Auch eine Anreise aus anderen Städten lässt sich damit gut verbinden.

Was kostet eine Familienaufstellung?

Eine Familienaufstellung kostet bei mir 360 € — ein fester Gesamtpreis für die Einzelsitzung, unabhängig davon, wie lange sie dauert. Es gibt keinen Stundensatz und keine Zusatzkosten.

Enthalten sind drei Teile: das telefonische Vorgespräch, in dem wir Dein Anliegen klären; die Aufstellung selbst, zwei bis drei Stunden im Praxisraum in Berlin-Schöneberg; und das Integrationsgespräch nach ein bis zwei Monaten. Dass die Sitzung nicht nach Stunden abgerechnet wird, hat einen Grund: Eine Aufstellung, die auf die Uhr schaut, ist keine. Sie dauert, was sie dauert.

Die Kosten übernimmt keine gesetzliche Krankenkasse. Aufstellungsarbeit ist kein Heilverfahren und damit keine Kassenleistung; die Sitzung wird privat abgerechnet. Ob eine private Versicherung oder ein Arbeitgeber sich beteiligt, steht allein in dem jeweiligen Vertrag — das lässt sich nur dort klären, nicht bei mir.

Ein Paket- oder Abopreis ist nicht vorgesehen, und das hat einen sachlichen Grund: Eine Aufstellung ist ein abgeschlossener Vorgang, keine Reihe wöchentlicher Sitzungen. Was weiterarbeitet, arbeitet in der Nacharbeit und im Integrationsgespräch — nicht in einem Folgetermin, den Du gleich mitbuchst. Ergibt sich später eine zweite Aufstellung, ist sie eine eigene Sitzung zum selben Festpreis. Was in den Wochen nach einer Aufstellung geschieht, beschreibe ich in Was passiert nach einer Familienaufstellung?.

Wenn Du wissen willst, ob die Investition für Dein Anliegen die richtige ist, bevor Du sie tätigst: Das Erstgespräch am Telefon dauert 30 Minuten und ist kostenfrei — es dient genau dieser Frage.

Gibt es eine kostenlose Familienaufstellung in Berlin?

Nein — eine kostenlose Familienaufstellung biete ich in Berlin nicht an. Kostenfrei ist bei mir das Erstgespräch am Telefon, 30 Minuten lang: kein Verkaufsgespräch, sondern die Klärung, ob Dein Anliegen überhaupt in eine Aufstellung gehört.

Kostenlose oder sehr günstige Aufstellungsabende gibt es — als Übungsgruppen von Ausbildungsteilnehmern und als Schnupperabende, die für eine Ausbildung werben. Das kann redlich sein. Wenn Dir ein solches Angebot begegnet, ist die entscheidende Frage dieselbe wie oben: Wer leitet, und in welchem Rahmen? Denn Du bezahlst dort mit einer anderen Währung — Deine Geschichte liegt im Raum einer Gruppe, deren Leitung Du nicht geprüft hast.

Kostenfrei bleibt auch die Absage. Zeigt sich im Erstgespräch, dass eine Aufstellung für Dein Anliegen nicht das Richtige ist — weil eine akute psychische Erkrankung im Vordergrund steht oder weil Du das Anliegen eines anderen aufstellen möchtest —, sage ich es Dir, und wir stellen nicht auf. Diese Grenze ziehe ich vor jeder Aufstellung. Sie ist auch der Grund, warum das Vorgespräch kein Verkaufsgespräch sein kann: Es kann mit einem Nein enden, und das Nein kostet Dich nichts.

Meine Aufstellungen finden als Einzelarbeit statt und kosten 360 € einschließlich Vor- und Nachgespräch. Die Kosten trägt keine Krankenkasse. Wenn der Betrag der Grund ist, warum Du zögerst, sag es im Erstgespräch — dann reden wir darüber, statt dass Du eine Aufstellung machst, für die der Zeitpunkt nicht stimmt.

Investition

360 €

Systemische Aufstellung

  • Telefonisches Vorgespräch zur Klärung Deines Anliegens
  • Aufstellung in Einzelarbeit (2–3 Stunden, Berlin-Schöneberg)
  • Integrationsgespräch nach 1–2 Monaten

Weiterführende Gedanken

Essays

Lexikon

Weitere Angebote

Aufstellungsarbeit lässt sich mit der Philosophischen Konsultation verbinden — für ein vertieftes Verständnis dessen, was sich in der Aufstellung gezeigt hat. Für Führungskräfte gibt es ein eigenes Format, das Aufstellung mit philosophischer Diagnostik verbindet.

Im Lexikon-Eintrag zur Ordnungsarbeit findest Du die philosophischen Grundlagen der Aufstellungsarbeit und ihre Verbindung zur Naturphilosophie. Einen Überblick über meine gesamte philosophische Beratung in Berlin gibt die Übersichtsseite.

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