Familienaufstellung als Ordnungsarbeit
Verstrickungen erkennen. Ordnung wiederherstellen. Frieden finden.
„Alles wirkliche Leben ist Begegnung.“
- Systemische Aufstellung · Einzelarbeit
- 360 €
- inkl. telefonischem Vorgespräch und Integrationsgespräch
- 2–3 Stunden
- 12161 Berlin-Schöneberg · nur in Präsenz
- Roennebergstraße 7
- Philosophin
- FU Berlin
- HPG zugelassen
- seit 2015
- Eigene Praxis
- seit 2018
- Familienaufstellungen
- Berlin-Schöneberg
Familienaufstellung als Einzelsitzung in Berlin: Gwendolin Kirchhoff — Philosophin, Heilpraktikerin für Psychotherapie (zugelassen 2015), seit 2018 in eigener Praxis — arbeitet mit Dir allein im Raum, ohne Gruppenformat. Meine Aufstellungsarbeit verbindet philosophische Tiefe, systemisches Sehen und den Mut, dem ins Auge zu blicken, was in der Familie verdrängt wurde. Die konfuzianische Tradition kennt fünf Grundbeziehungen, die das menschliche Sein ordnen; Martin Buber hat es auf den Punkt gebracht: Alles wirkliche Leben ist Begegnung.
Was Dich hierher führt, ist vermutlich kein intellektuelles Interesse, sondern ein Leidensdruck — eine Schwere, die nicht zu Dir gehört, wiederkehrende Konflikte, die sich nicht lösen lassen, ein Gefühl, nicht an Deinem Platz zu sein. Der Ursprung liegt oft tiefer als die eigene Biografie — in Schicksalen früherer Generationen, die bis heute in Dir nachwirken.
Familienaufstellung in Berlin
Die Familienaufstellung findet in Berlin statt — in meinem Praxisraum in Berlin-Schöneberg, Roennebergstraße 7, 12161 Berlin. Ich arbeite ausschließlich in Einzelsitzung, nicht in der Gruppe: Du bist allein mit mir im Raum, und statt fremder Stellvertreter setze ich Zettel ein, die Familienmitglieder oder Aspekte Deines Anliegens repräsentieren.
Der Praxisraum liegt im Berliner Südwesten, nahe der Grenze zu Schöneberg und Steglitz und gut mit S- und U-Bahn erreichbar. Das telefonische Vorgespräch zur Klärung Deines Anliegens führen wir vorab — unabhängig davon, aus welchem Teil Berlins oder von wo Du anreist.
Familienaufstellung Berlin: Einzelarbeit statt Gruppenabend
Familienaufstellung Berlin heißt bei mir Einzelarbeit: Du arbeitest allein mit mir im Praxisraum in Berlin-Schöneberg, nicht als Teilnehmer eines Aufstellungsabends. Das meiste, was in Berlin als systemische Familienaufstellung angeboten wird, findet als Aufstellung in der Gruppe statt — fremde Teilnehmer übernehmen die Rollen von Familienangehörigen, und Dein Anliegen liegt für einen Abend offen im Raum.
Ich halte Gruppenaufstellungen nicht für falsch. Sie sind eine andere Arbeit. In der Einzelarbeit setze ich Zettel als Bodenanker ein, die Familienmitglieder oder Aspekte Deines Anliegens vertreten; Du gehst selbst durch die Positionen und spürst die Dynamik am eigenen Leib, statt sie an Stellvertretern zu beobachten. Was gesprochen wird, bleibt vertraulich, und die Aufstellung folgt Deinem eigenen Tempo, nicht dem Zeitplan eines Seminarabends.
Für viele ist genau das die Bedingung, unter der sie überhaupt aufstellen: Wer eine schwere Familiengeschichte trägt, will sie nicht im Halbkreis von Fremden ausbreiten. In der Arbeit zu zweit entsteht der geschützte Raum, in dem verborgene Dynamiken überhaupt erst sichtbar werden — die innere Ordnung eines Familiensystems zeigt sich nicht auf Kommando, sondern dann, wenn nichts sie stört.
Ist eine Familienaufstellung eine Therapie?
Nein — eine Familienaufstellung ist keine Therapie. Sie ist weder Familientherapie noch systemische Therapie, weder Einzeltherapie noch Coaching, und sie ist kein Heilverfahren. Was in einer Aufstellung geschieht, ist Verstehensarbeit: das Anschauen einer Geschichte, das Sichtbarmachen einer Ordnung, das Aussprechen dessen, was war.
Ich bin Philosophin und seit 2015 nach dem Heilpraktikergesetz für Psychotherapie zugelassen. Diese Zulassung markiert für mich vor allem eine Grenze — sie sagt, wo meine Arbeit endet. Wo eine akute psychische Erkrankung im Vordergrund steht oder unverarbeitete Traumata die Person überfluten, gehört die Arbeit in psychotherapeutische Hände und nicht in eine Aufstellung. Zeigt sich das im telefonischen Vorgespräch, sage ich es Dir, und wir stellen nicht auf.
Aufstellungsarbeit steht deshalb häufig neben einer Therapie, nicht an ihrer Stelle. Viele kommen, nachdem die therapeutische Arbeit getan ist und eine Frage übrig blieb, die keine therapeutische Frage war: die Frage nach dem eigenen Platz, nach der Ordnung, in der ein Leben steht. Das Unbewusste ist hier kein Gegenstand einer Therapie, sondern das, was in einer Familie mitspricht, ohne je ausgesprochen worden zu sein.
Einführung in die Aufstellungsarbeit
Was ist eine Verstrickung?
Eine Verstrickung ist die unbewusste Übernahme eines fremden Schicksals: Ein Mensch trägt ein Schicksal, eine Schuld oder ein Geheimnis aus seiner Familie emotional mit und agiert es aus, ohne den Zusammenhang zu kennen. Sie kann sich in vielfältiger Weise zeigen: in Stellvertreterkonflikten in Beziehungen oder beruflich, diffusem Leidensdruck („Ich weiß nicht, wo mein Platz ist."), Krankheit, wiederkehrenden belastenden Mustern im Leben oder einfach einer quälenden Beziehung zu Vater oder Mutter.
Häufige Dynamiken
- Die unterbrochene Hinbewegung zur Mutter — „Mama, Ich hab dich so vermisst", wenn es eine räumliche oder emotionale Trennung von Mutter und Kind gegeben hat und die Hinbewegung auf das Leben in Misstrauen, Wut, Trotz, Ohnmacht und Erstarren umgeschlagen ist.
- Die Lastenübernahme — „Ich für Dich.", wenn ein Nachgeborener unbewusst versucht, etwas zu lösen, zu retten oder zu tragen, was in die Vergangenheit zu einem Vorfahren gehört und nur von diesem allein getragen werden kann.
- Die Hereinholung der Ausgeschlossenen — wie z.B. das Betrauern abgetriebener Kinder oder vergessener oder ausgeschlossener Familienmitglieder. Daraus kann der Trieb folgen, den Ausgeschlossenen im eigenen Leben gleichsam zu verkörpern und sein Schicksal nachzustellen.
- Die Verwechslung der Ebenen — „Ich bin der Große, du bist der Kleine", bei der ein Nachgeborener nicht an der Stelle steht, wo der Segen in seine Richtung fließt.
Wichtig: Alle diese Dynamiken sind nicht stereotyp und von Aufstellung zu Aufstellung verschieden. Jede Aufstellung ist und bleibt einzigartig und unvorhersehbar.
Woraus die Dinge entstehen, da hinein vergehen sie auch wieder, denn sie leisten einander Abbitte für das Unrecht nach der Ordnung der Zeit.
Worum geht es in der Aufstellungsarbeit?
Wir werden durch Beziehung. Der jüdische Philosoph Martin Buber beschreibt die Tiefe der menschlichen Existenz: Wir werden erst durch das Du, durch Begegnung und Beziehung, zum fühlenden, lebendigen Subjekt. Die Mutter bildet dabei die erste und innigste Ich-Du-Beziehung, der Vater ist zunächst nur indirekt anwesend.
Unsere Familie prägt, wie wir fühlen. Das, was die Eltern in sich tragen, wird von dem heranwachsenden Kind wahrgenommen. Unsere Familie ist damit der Ursprung all unserer Beziehungsfähigkeit und emotionalen Prägung. Gefühle erscheinen also nicht einfach als Reaktionen am Körper, sondern stehen als Beziehung zwischen zweien im Raum in einem größeren Zusammenhang mit einer eigenen inneren Dynamik.
Wir leben in einer von den Ahnen geerbten Welt
Gerade als Kleinkind nehmen wir das, was in der Familie vorgefallen ist, als komplexen Gefühlseindruck wahr und auf, wobei die Spuren des Geschehens weit in die Vergangenheit und in frühere Generationen zurückreichen können, mit deren Schicksal wir unbewusst verbunden sind. Ist die Seele an ein Geschehen gebunden, das sie leidvoll und schicksalhaft ausagiert, z.B. indem sie getrieben ist, etwas sichtbar zu machen, was in der Familie vorgefallen ist und emotional verdrängt, verleugnet oder nicht angemessen anerkannt wurde, dann sprechen wir von einer Verstrickung. Verstrickungen enden, wenn das Anzuerkennende anerkannt worden ist und die Beteiligten wieder stimmig zueinander stehen.
Anerkennung ist die Währung der Seele. Das systemische Familienstellen ist eine Methode, diese im Emotionalkörper lebendigen Bindungen, Loyalitäten und Verstrickungen sichtbar zu machen. Es zeigt, wie emotionale Dynamiken unbewusst über Generationen hinweg weitergegeben werden, die dem Betroffenen im Vollzug seines Lebens unbewusst und rätselhaft in die Quere kommen.
Familienaufstellung und systemische Aufstellung
In einer systemischen Aufstellung wird das innere Bild eines Familiensystems im Bezug auf ein Anliegen im Raum sichtbar gemacht, und zwar entweder durch Stellvertreter oder Zettel. Diese werden spontan und intuitiv im Raum platziert und zueinander ausgerichtet. Dabei treten emotionale Wahrheiten ans Licht, die dem bewussten Denken oft verborgen bleiben, aber gespürt werden. Es finden systemische Bewegungen statt und es werden Lösungssätze gesprochen.
Eine systemische Bewegung ist eine Ortsveränderung im Raum (links, rechts, neben oder einander gegenüber stehen, sich entfernen oder annähern) oder eine körperliche Geste (anschauen, auf den Boden blicken, sich verneigen, sich hinknien, umarmen etc.).
Ein Lösungssatz spricht die eigentliche emotionale Wahrheit des Geschehens aus („Mama, ich hab Dich so vermisst.") oder erkennt eine Ordnung an („Das kann ich nicht für Dich tragen."). Lösungssätze fühlen sich befreiend und stimmig an, wenn sie das Geschehen treffen.
Systemische Bewegungen und Lösungssätze können eine tiefgreifende Neuordnung im inneren Erleben auslösen und tatsächlich auch so etwas wie eine ethische Entwicklung, weil die wirklichen Konsequenzen von Handlungen jenseits abstrakter Debatten sichtbar werden.
Häufig gestellte Fragen
Welche Anliegen können im Rahmen einer Aufstellung bearbeitet werden?
Grundsätzlich alles, wo Energie drauf ist, also ein echter Leidensdruck. Man kann nicht sinnvoll aus Neugierde und ohne virulentes Anliegen aufstellen. Das Anliegen an sich ist immer ein intensiv präsentes Gefühl. Es ist nicht schlimm, wenn dieses erst einmal nur beschrieben werden kann. Wir arbeiten dann gemeinsam im Vorgespräch und dann im Prozess der Aufstellung den Kern heraus.
Anliegen können:
- Entscheidungsfragen sein
- Fragen zu Blockaden im Beruf und bezüglich des Erfolgs im Leben
- Fragen, was hinter bestimmten Problemen in der Partnerschaft steht
- Fragen zu Blockaden in einem Unternehmen
- Leidensdruck durch Krankheiten
- Wiederkehrende Konflikte
- Dynamiken in Patchwork-Familien
- Fragen zur Mutter- und Vaterbeziehung
- Existentielle Fragen zum eigenen Platz
Wer kann systemisch aufstellen?
Aufstellen können alle, die ein persönliches Anliegen haben. Man kann nur sein eigenes Anliegen aufstellen. Nicht das Anliegen von jemand anderem, auch wenn sich eine Aufstellung erfahrungsgemäß auch auf andere auswirken kann. Einzige Ausnahme: bis zum 10. Lebensjahr kann eine Mutter für ihr Kind aufstellen. Ältere Kinder und Jugendliche dürfen ihre Anliegen selbst in Auftrag geben.
Wie läuft eine systemische Aufstellung ab?
Ich arbeite unter professioneller Anleitung in Einzelarbeit. Gearbeitet wird mit Zetteln, die der Klient im Raum verteilt. Konkret beginnt der Prozess mit einem Vorgespräch per Telefon, in dem wir das Anliegen herausarbeiten und einen Termin vereinbaren. Viele Klienten berichten, dass mit der Entscheidung aufzustellen der Prozess bereits ins Rollen kommt.
Die eigentliche Aufstellung findet in meinem Praxisraum in Berlin-Schöneberg statt und kann zwei bis drei Stunden dauern, in seltenen Fällen länger. Im Anschluss an die Aufstellung empfehlen wir mindestens 21 Tage nicht über die Aufstellung zu sprechen, sondern sie einfach im inneren Raum wirken zu lassen. Für ein Integrationsgespräch nach ein bis zwei Monaten stehen wir telefonisch zur Verfügung.
Was ist der Unterschied zwischen Familienaufstellung und systemischer Aufstellung?
Im Kern bezeichnen beide Begriffe dieselbe Methode. Familienaufstellung betont den Fokus auf das Familiensystem — die Herkunftsfamilie, die Paarbeziehung, die Eltern-Kind-Dynamik. Systemische Aufstellung ist der weitere Oberbegriff: Hier können auch berufliche Systeme, Entscheidungsfragen oder existenzielle Anliegen aufgestellt werden, die über das Familiäre hinausreichen. In meiner Praxis arbeite ich systemisch — das Familiäre ist häufig der Ausgangspunkt, aber nicht die Grenze.
Wie viel kostet eine Familienaufstellung?
Eine systemische Aufstellung in Einzelarbeit kostet 360 €. Darin enthalten sind das telefonische Vorgespräch zur Klärung des Anliegens, die eigentliche Aufstellung (2–3 Stunden in meinem Praxisraum in Berlin-Schöneberg) und ein Integrationsgespräch nach ein bis zwei Monaten.
Was kostet eine Familienaufstellung?
Eine Familienaufstellung kostet bei mir 360 € — ein fester Gesamtpreis für die Einzelsitzung, unabhängig von der Dauer. Eine Sitzung dauert in der Regel zwei bis drei Stunden, in seltenen Fällen länger; abgerechnet wird nicht pro Stunde, und es gibt keine versteckten Zusatzkosten. Im Preis enthalten sind das telefonische Vorgespräch, die Aufstellung selbst und das Integrationsgespräch nach ein bis zwei Monaten.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer Familienaufstellung?
Nein — die Kosten einer Familienaufstellung übernimmt keine gesetzliche Krankenkasse. Aufstellungsarbeit ist kein Heilverfahren und damit keine Kassenleistung; die Sitzung wird privat abgerechnet und kostet 360 € einschließlich Vorgespräch und Integrationsgespräch. Ob eine private Versicherung oder ein Arbeitgeber sich beteiligt, richtet sich allein nach dem jeweiligen Vertrag — das lässt sich nur dort klären, nicht bei mir.
Brauche ich Vorkenntnisse für eine Familienaufstellung?
Nein, Vorkenntnisse sind nicht nötig. Du musst weder die Theorie der Systemaufstellungen kennen noch Deine Familiengeschichte vorher recherchiert haben — und Du musst auch nicht wissen, welche Dynamik hinter Deinem Anliegen steht. Was zählt, ist ein echtes Anliegen: ein Leidensdruck, der Dich nicht loslässt. Im telefonischen Vorgespräch arbeiten wir gemeinsam heraus, worum es geht; alles Weitere entsteht im Raum.
Kann man eine Familienaufstellung auch alleine machen?
Die Aufstellung selbst findet immer unter professioneller Anleitung statt — das ist kein Format, das man alleine durchführen kann. Was ich anbiete, ist Einzelarbeit: Du arbeitest allein mit mir im Raum, ohne Gruppe. Dabei setze ich Zettel ein, die als Stellvertreter für Familienmitglieder oder Aspekte Deines Anliegens dienen. Das hat den Vorteil, dass Du Dich ganz auf Deinen eigenen Prozess konzentrieren kannst, ohne die Dynamik einer Gruppe.
Was passiert nach einer Familienaufstellung?
Nach einer Aufstellung beginnt eine Phase der inneren Nacharbeit, die mindestens ebenso bedeutsam ist wie der Aufstellungsprozess selbst. Ich empfehle, mindestens 21 Tage nicht über das Erlebte zu sprechen — nicht aus Geheimniskrämerei, sondern weil die Seele Raum braucht, das Geschehene in der Stille wirken zu lassen. Zu frühes Reden kann das, was sich bewegt hat, wieder in alte Denkmuster zurückziehen.
In den Tagen und Wochen danach wirst Du möglicherweise Veränderungen wahrnehmen: in Deinen Beziehungen, Deiner Stimmung, Deiner Haltung zu Konflikten. Manches klärt sich schnell, anderes entfaltet sich über Monate. Das ist kein Defizit, sondern Teil der Ordnungsarbeit — die Seinsordnung stellt sich nicht auf Knopfdruck wieder her, sie wächst nach, wenn das Verdrängte anerkannt worden ist.
Nach ein bis zwei Monaten biete ich ein Integrationsgespräch an, in dem wir gemeinsam schauen, was sich bewegt hat und was noch nachwirkt. Den vollständigen Ablauf vom Vorgespräch bis zur Integration habe ich ausführlich beschrieben.
Ist Familienaufstellung sinnvoll?
Ob eine Aufstellung sinnvoll ist, hängt davon ab, ob ein echtes Anliegen vorhanden ist — ein Leidensdruck, der Dich nicht loslässt. Aufstellungsarbeit ist kein Selbstoptimierungswerkzeug und keine Neugierde-Übung. Sie greift dort, wo etwas in der Tiefe gebunden ist, was sich dem bewussten Zugriff entzieht.
Mein Ansatz unterscheidet sich von vielen therapeutischen Angeboten: Ich arbeite nicht symptomorientiert, sondern frage nach der Seinsordnung, die gestört ist. Hinter einem wiederkehrenden Konflikt, einer Blockade oder einer belastenden Beziehung steht häufig eine Verstrickung — ein unbewusst übernommenes Schicksal aus der Herkunftsfamilie. Die Aufstellung macht diese Bindung sichtbar und eröffnet eine Bewegung zur Lösung.
Sinnvoll ist eine Aufstellung also dann, wenn Du spürst, dass etwas in Deinem Leben nicht stimmt und die üblichen Wege — Gespräche, Therapie, Nachdenken — an eine Grenze stoßen. In diesem Essay beschreibe ich ausführlich, woran Du erkennst, ob eine Aufstellung das Richtige für Dich ist.
Wie fühlt man sich nach einer Familienaufstellung?
Die Erfahrungen sind sehr unterschiedlich. Viele berichten von einer tiefen Ruhe oder Klarheit, manche von einer Phase der Verarbeitung, in der alte Gefühle nochmals auftauchen. Das ist Teil des Prozesses — nicht Zeichen eines Problems. Ich begleite Dich auch nach der Sitzung, wenn Fragen auftauchen.
Wie oft sollte man eine Familienaufstellung machen?
Es gibt keine feste Regel. Eine einzelne Aufstellung kann bereits einen tiefgreifenden Prozess in Gang setzen — viele Klienten kommen mit einem Anliegen und erleben eine Lösung, die langfristig nachwirkt. Manche kehren nach Monaten oder Jahren mit einem neuen Anliegen zurück. Was ich nicht empfehle, ist eine Aufstellung nach der anderen im kurzen Abstand: Die Seele braucht Zeit, das Erlebte zu integrieren. Mindestens drei Monate Abstand zwischen zwei Aufstellungen sind sinnvoll. Die 21-Tage-Ruhezeit nach jeder Aufstellung ist verbindlich.
Kann man eine Familienaufstellung als Einzelsitzung in Berlin machen?
Ja — ich arbeite ausschließlich in Einzelsitzung, nicht in Gruppen. Du arbeitest allein mit mir in meinem Praxisraum in Berlin-Schöneberg. Statt Stellvertretern setze ich Zettel ein, die Familienmitglieder oder Aspekte Deines Anliegens repräsentieren. Der Vorteil: Du kannst Dich ganz auf Deinen eigenen Prozess konzentrieren, ohne die Dynamik einer Gruppe. Eine Einzelsitzung dauert zwei bis drei Stunden und kostet 360 €, inklusive Vor- und Nachgespräch.
Wo finden die Familienaufstellungen statt?
Die Aufstellungen finden im Praxisraum in Berlin-Schöneberg statt: Roennebergstraße 7, 12161 Berlin — Ortsteil Friedenau, Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Für diese Arbeit ist körperliche Präsenz notwendig — das Stehen im Raum, die leibliche Wahrnehmung von Ordnung und Verstrickung lassen sich nicht digitalisieren. Klientinnen und Klienten reisen dafür auch aus anderen Städten an.
Kann man eine Familienaufstellung online machen?
Nein — die Aufstellung selbst biete ich nicht online an, sondern ausschließlich in Präsenz in meinem Praxisraum in Berlin-Schöneberg. Für diese Arbeit ist körperliche Anwesenheit notwendig: Das Stehen im Raum, das intuitive Platzieren der Zettel und die leibliche Wahrnehmung von Ordnung und Verstrickung lassen sich nicht in ein Videoformat übertragen. Was wir online oder telefonisch führen können, ist das Vorgespräch zur Klärung Deines Anliegens sowie das Integrationsgespräch danach — die eigentliche Aufstellung findet in Berlin statt. Auch eine Anreise aus anderen Städten lässt sich damit gut verbinden.
Hast Du weitere Fragen?
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360 €
Systemische Aufstellung
- Telefonisches Vorgespräch zur Klärung Deines Anliegens
- Aufstellung in Einzelarbeit (2–3 Stunden, Berlin-Schöneberg)
- Integrationsgespräch nach 1–2 Monaten
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Im Lexikon-Eintrag zur Ordnungsarbeit findest Du die philosophischen Grundlagen der Aufstellungsarbeit und ihre Verbindung zur Naturphilosophie. Einen Überblick über meine gesamte philosophische Beratung in Berlin gibt die Übersichtsseite.
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