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Klugheit

Definition

Klugheit ist, wie Gwendolin Kirchhoff den Alltagssinn des Wortes beschreibt, die Fähigkeit, das eigene Interesse auf intelligente Weise im Gesamtzusammenhang zu wahren. Sie selbst nennt sie die angewandte Kunst von Eigennutz und Extraktion.

Klugheit ist, wie Gwendolin Kirchhoff den Alltagssinn des Wortes beschreibt, die Fähigkeit, das eigene Interesse auf intelligente Weise im Gesamtzusammenhang zu wahren. Im Manova-Gespräch mit Elisa Gratias (2026) sagt sie: „Wir sagen, klug ist jemand, der in der Lage ist, sein Eigeninteresse auf eine intelligente Art und Weise im Gesamtzusammenhang zu wahren.“ (Kirchhoff, 2026, Manova, 00:05:35) Ihre Rückfrage folgt im selben Atemzug: „Das ist klug. Aber ist das auch weise?“ (Kirchhoff, 2026, Manova, 00:05:43) Aristoteles zählt die Klugheit zu den Tugenden; Kant und Schelling beschreiben sie als Geschick in der Wahl der Mittel. Kirchhoffs eigene Bestimmung lautet: Klugheit sei die angewandte Kunst von Eigennutz und Extraktion.

#Was bedeutet es, klug zu sein?

Klug zu sein heißt im Alltagssinn, das eigene Interesse auf intelligente Weise im Gesamtzusammenhang zu wahren; so beschreibt es Gwendolin Kirchhoff.

Arthur Schopenhauer beschreibt in der Welt als Wille und Vorstellung eine Schärfe des Verstandes, die kausale Beziehungen auffasst. In der Naturwissenschaft heiße sie besser Scharfsinn, im praktischen Leben Klugheit, und weiter: „genau genommen bezeichnet Klugheit ausschließlich den im Dienste des Willens stehenden Verstand.“ (Schopenhauer, 1859, § 6) Die Grenzen dieser Begriffe seien allerdings nie scharf zu ziehen, weil es immer eine und dieselbe Funktion des Verstandes sei.

#Ist Klugheit eine Tugend?

Bei Aristoteles ist Klugheit eine Tugend. In der Nikomachischen Ethik heißt sie Phronesis: das Vermögen, gut zu überlegen, was für einen selbst gut und zuträglich ist, nicht in einer Einzelsache, sondern für das gute Leben im Ganzen; sie sei eine Tugend und keine Kunst (vgl. Aristoteles, Nikomachische Ethik VI 5). Englische Übersetzungen geben das Wort als practical wisdom (W. D. Ross) oder als Prudence (H. Rackham) wieder. In diesem Sinn spricht die Führungsethik von praktischer Klugheit; mehr zum Denker selbst steht im Eintrag über Aristoteles.

Immanuel Kant bestimmt das Wort in der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (1785) anders. Er nennt „die Geschicklichkeit in der Wahl der Mittel zu seinem eigenen größten Wohlsein“ Klugheit im engsten Verstande (Kant, 1785, AA IV 416). Ihre Vorschriften bleiben hypothetisch: Sie gebieten eine Handlung nur als Mittel zu einer anderen Absicht und sind Ratschläge der Klugheit, keine Gebote der Sittlichkeit.

Bei Friedrich Wilhelm Joseph Schelling ist die Klugheit in der Philosophie der Offenbarung (Vorlesungen 1841/42) nicht an sittliche Zwecke gebunden: Sie vertrage sich auch mit Zwecken, die an sich eigentlich keine Zwecke sind, denn das Unsittliche könne nie ein wahrer Zweck sein (vgl. Schelling, 1841, 10. Vorlesung). Ganz verwirft Schelling sie nicht. Klugheit werde schon dem zugeschrieben, der sich vor Übel zu hüten weiß, und sie gehöre zu allen menschlichen Geschäften und zur Philosophie ganz vorzüglich: Es gehöre eine wahre Schlangenklugheit dazu, sich vor dem Irrtum zu hüten. Soweit habe sie aber die bloße Bedeutung eines Mittels.

#Warum nennt Gwendolin Kirchhoff Klugheit eine Kunst der Extraktion?

Extraktion heißt bei Gwendolin Kirchhoff, Dinge für den eigenen Vorteil aus dem Naturzusammenhang herauszureißen, ohne den Zusammenhang zu erkennen, in dem man steht. So erläutert sie im Manova-Gespräch ihre Formel von der Klugheit als angewandter Kunst von Eigennutz und Extraktion, die der Eintrag über die Weisheit im Wortlaut zitiert: Irgendwann hätten Menschen angefangen, auf Kosten anderer zu extrahieren und Dinge für den eigenen Vorteil aus dem Naturzusammenhang herauszureißen, ohne den Naturzusammenhang, in dem sie stehen, zu erkennen (vgl. Kirchhoff, 2026, Manova, 00:09:14–00:09:31).

Ihr Beispiel ist das Gold. Man hortet es, schließt es in Tresore ein, es soll gegen die Inflation helfen, und „es ist auch klug, wenn man dann Gold hat“ (Kirchhoff, 2026, Manova, 00:09:44). Die weitergehende Frage ist für sie, welches Amt das Gold im Gesamtzusammenhang der Natur hat (vgl. Kirchhoff, 2026, Manova, 00:09:47–00:09:55). Sie verweist auf die Kogi, deren höchster Status Weisheit sei, „nicht Klugheit, nicht Technik“ (Kirchhoff, 2026, Manova, 00:10:02). Die Kogi sehen nach ihrer Darstellung, dass die Goldadern unter der Erde ausgedehnt sein müssen, weil sie die Forminformation alles Lebenden halten; Tiere, Pflanzen und Menschen verlören an Kraft, wenn das Gold herausgenommen wird. Wir brauchen das Gold, so Kirchhoff, nur aufgrund bestimmter Kontexte: „Und so gibt es Klugheit immer im Kontext von Kontexten.“ (Kirchhoff, 2026, Manova, 00:10:44)

Zur Klugheit gehört für Kirchhoff auch, dass Kenngrößen und Zahlen fortwährend vermehrt werden, in einer Kultur, die aus dem Zusammenhang gerissene Zahlen ständig vermehren muss (vgl. Kirchhoff, 2026, Manova, 00:11:31). Ihr zweites Beispiel, einen Rückversicherer, der an Hurrikanschäden verdient, erzählt der Eintrag über die Weisheit.

#Ist die Klugheit an die Stelle der Weisheit getreten?

Nach dem Waldorflehrer Ernst Bindel (1890–1974) begann eine alte Weisheitsströmung zu versiegen, um einer neuen, zur Klugheit führenden Strömung nach und nach Platz zu machen. Aus seinem Buch Die ägyptischen Pyramiden als Zeugen vergangener Mysterienweisheit liest Gwendolin Kirchhoff im Manova-Gespräch vor: Einst habe es eine alte Weisheitsströmung gegeben, die noch jenseits aller Klugheit verlief; seit dem Ende der ägyptischen Kulturperiode, seit der Erbauung der ersten Pyramiden, habe sie zu versiegen begonnen, um einer neuen Strömung Platz zu machen, die jenseits aller Weisheit verlief und zur Klugheit führte (vgl. Bindel, vorgelesen in Kirchhoff, 2026, Manova, 00:06:17–00:06:54). Kirchhoff nennt das „eine eigenartige Aussage“ (Kirchhoff, 2026, Manova, 00:06:55) und fasst sie zusammen: „Hier tritt Klugheit auf als Ersatz für Weisheit.“ (Kirchhoff, 2026, Manova, 00:06:57)

Später im Gespräch kommt sie auf den Anfang zurück, mit Vorbehalt: Was mit dem Thema Klugheit zu tun hat, scheine angefangen zu haben, und meistens werde dieser Anfang Ägypten zugeordnet. Dort sei eine Form von machtförmiger Kultur aufgekommen, pharaonisch, mit Priesterkasten, eine Weltauffassung, die machtförmige Zivilisationsentwicklungen in der Welt nach sich gezogen habe (vgl. Kirchhoff, 2026, Manova, 00:11:57–00:12:22).

#Was unterscheidet den klugen vom weisen Herrscher?

Den klugen vom weisen Herrscher unterscheidet die Menschlichkeit. So sagt es Gwendolin Kirchhoff in ihrem Vortrag über politische Weisheit in der chinesischen Philosophie (2025): Die Entwicklung des Menschen als Menschen zu berücksichtigen und die Fallstricke der menschlichen Natur zu erkennen, sei der Hauptunterschied zwischen dem weisen und dem nur klugen König (vgl. Kirchhoff, 2025, Politische Weisheit, 00:06:04–00:06:24). Einen Herrscher, der gewissenlos von seinem Machtwillen getrieben ist, würde man schlau oder gerissen nennen; wer die Erfordernisse der Macht berücksichtigt, den nennen wir nach ihren Worten maximal klug, weise aber nicht (vgl. Kirchhoff, 2025, Politische Weisheit, 00:03:34–00:03:52).

Den Abstand zwischen Nutzen und Gutem hat Menzius in ein Bild gefasst: „Wer beim Hahnenruf aufsteht und an nichts anderes denkt als an seinen Nutzen, der ist ein Genosse des Räubers Dschï.“ Der Unterschied zum heiligen Schun liege „in dem Abstand zwischen gut und nützlich“ (Mengzi, übers. Wilhelm, 1916, VII A 25).

#Wofür steht Athene?

Bei Gwendolin Kirchhoff steht Athene für die strategische Intelligenz: eine Klugheit, die ungezügelte Emotionen beherrscht und einen langfristigeren Weg wählt, um dem eigenen Willen zum Sieg zu verhelfen. In der griechischen Mythologie gilt Athene als Göttin der Weisheit, der Strategie und des Kampfes. Kirchhoff liest sie in einem Gespräch mit Elisa Gratias für TransitionTV (2026) als Gestalt dieser einen Form von Klugheit. Ihr Ausgangspunkt ist die Frage, wessen Geistes Kind Odysseus ist: „Odysseus ist Athenes Kind.“ (Kirchhoff, 2026, TransitionTV, 00:30:29) Athene sei die Göttin, die ihn führt (vgl. ebd., 00:30:31).

„Athene ist ja als Göttin eine Kopfgeburt.“ (Kirchhoff, 2026, TransitionTV, 00:30:52) So erzählt Kirchhoff ihre Herkunft: Zeus verschluckt die Titanin Metis, die Göttin der List, und trägt die gemeinsame Tochter in seinem Schädel aus; Hephaistos spaltet ihm den Kopf, und die Göttin springt ausgewachsen, mit Schwert und Rüstung, heraus (vgl. Kirchhoff, 2026, TransitionTV, 00:31:07–00:31:49). Weil die Göttin der List verschluckt ist, kann Athene sagen, sie habe nur einen Vater (vgl. ebd., 00:31:52). Eine Frau, die sich einzig vom Vater kommend versteht, ist für Kirchhoff ein bestimmter Geist (vgl. ebd., 00:34:19): „Und dieser Geist ist derjenige der strategischen Intelligenz.“ (Kirchhoff, 2026, TransitionTV, 00:34:30)

Wo Athene eingreift oder ihre Kraft wirksam wird, beherrschen sich die Menschen, beherrschen auch ungezügelte Emotionen und wählen stattdessen einen strategisch langfristigeren Weg; so beschreibt es Kirchhoff und verweist darauf, dass auch die Ilias das schildert (vgl. Kirchhoff, 2026, TransitionTV, 00:34:41–00:34:58). Ihre Rückfrage gilt der Art dieser Strategie: Sie beruhe darauf, dem eigenen Willen auf kluge Weise längerfristig zum Sieg zu verhelfen (vgl. ebd., 00:35:00). „Das heißt nicht, dass es komplett ohne Mitgefühl ist, aber es ist jetzt trotzdem auf den Willen bezogen.“ (Kirchhoff, 2026, TransitionTV, 00:35:09) Dagegen stellt sie eine andere Richtung des Denkens: „Ich könnte ja auch sozusagen mein Denken und meine Intelligenz beziehen auf den Sinn der Erde, dem ich treu bleiben will und dem ich diene.“ (Kirchhoff, 2026, TransitionTV, 00:35:15) Die strategische Intelligenz der Athene nennt sie „Eine Klugheit, kann man sagen, eine Instinktklugheit“ (Kirchhoff, 2026, TransitionTV, 00:35:35).

#Kalte Schläue und die zweite Frage

Schelling rechnet die Klugheit zu allen menschlichen Geschäften. Kirchhoffs Frage zielt auf etwas anderes. Im Film Geistige Krise unserer Zeit (2025) beschreibt Kirchhoff, wie aus einer rationalen Zuwendung zur Welt eine kalte Schläue werden kann, die die Welt irgendwann nur noch auf Hebelpunkte abklopft, um etwas Kurzfristiges zu bewirken; das sei in dem Sinne keine Weisheit (vgl. Kirchhoff, 2025, Geistige Krise unserer Zeit, 00:41:12–00:41:28). Weisheit wäre dagegen, so Kirchhoff im selben Film, ein im Raum wahrgenommener und aus dem Empfinden geborener Zusammenhang, der das Handeln informiert (vgl. ebd., 00:41:28–00:42:02).

Kirchhoff fragt: „Das ist klug. Aber ist das auch weise?“ (Kirchhoff, 2026, Manova, 00:05:43) Der Eintrag über die Urteilskraft beschreibt das Erkennen im konkreten Einzelfall, für das es kein Schema gibt; der Eintrag über den prometheischen Impuls unterscheidet technisches Können von der Frage, ob man es einsetzen sollte.

#Quellen

  • Aristoteles. Nikomachische Ethik, Buch VI, Kap. 5.
  • Bindel, E. Die ägyptischen Pyramiden als Zeugen vergangener Mysterienweisheit. Vorgelesen von Gwendolin Kirchhoff im Manova-Gespräch (2026), 00:06:17–00:06:54.
  • Kant, I. (1785). Grundlegung zur Metaphysik der Sitten. Akademie-Ausgabe Bd. IV, S. 416.
  • Kirchhoff, G. & Gratias, E. (2026). Die gefährlichste Form von Intelligenz [Video]. Manova, YouTube, 14. August 2026. https://www.youtube.com/watch?v=VI43E5jdQQw
  • Kirchhoff, G. & Gratias, E. (2026). «Wie frei sind wir wirklich?» Gwendolin Kirchhoff über Fremdbestimmung, Wut & die Macht der Gedanken [Video]. TransitionTV, YouTube, 10. Oktober 2026. https://www.youtube.com/watch?v=VTW7B162RPs
  • Kirchhoff, G. (2025). Lao-Tsu, Konfuzius & Menzius – Politische Weisheit in der Chinesischen Philosophie [Video]. YouTube. https://www.youtube.com/watch?v=SRhjoVeim_8
  • Kirchhoff, G. (2025). Geistige Krise unserer Zeit [Film von Victoria Film, mit Eugen Drewermann und Iain McGilchrist]. YouTube. https://www.youtube.com/watch?v=Ed5FLWuM9cM
  • Mengzi (1916). Mong Dsï: Die Lehrgespräche des Meisters Meng K’o. Übersetzt von Richard Wilhelm. Buch VII A, 25.
  • Schelling, F. W. J. Philosophie der Offenbarung (Vorlesungen 1841/42), 10. Vorlesung.
  • Schopenhauer, A. (1859). Die Welt als Wille und Vorstellung, Erster Band, 3. Auflage, § 6. Zitiert nach dem Text bei zeno.org.

Häufig gestellte Fragen

Was ist Klugheit?
Gwendolin Kirchhoff beschreibt den Alltagssinn des Wortes so: Klug ist, wer sein Eigeninteresse auf eine intelligente Art im Gesamtzusammenhang wahrt. Ihre eigene Bestimmung lautet: Klugheit sei die angewandte Kunst von Eigennutz und Extraktion.
Was bedeutet es, klug zu sein?
Klug zu sein heißt im Alltagssinn, wie Gwendolin Kirchhoff es beschreibt, das eigene Interesse auf intelligente Weise im Gesamtzusammenhang zu wahren. Schopenhauer nennt Klugheit den Verstand, der im Dienst des Willens steht.
Was unterscheidet Klugheit vom Scharfsinn?
Schopenhauer beschreibt zwei Anwendungen derselben Schärfe des Verstandes: In der Naturwissenschaft heiße sie besser Scharfsinn, im praktischen Leben Klugheit. Genau genommen bezeichne Klugheit ausschließlich den Verstand, der im Dienst des Willens steht.
Ist Klugheit eine Tugend?
Bei Aristoteles ja: Die Phronesis, in englischen Übersetzungen practical wisdom oder Prudence, ist das Vermögen, gut zu überlegen, was für einen selbst gut und zuträglich ist, und zwar für das gute Leben im Ganzen; sie ist eine Tugend und keine Kunst. Kant nennt dagegen die Geschicklichkeit in der Wahl der Mittel zum eigenen größten Wohlsein Klugheit im engsten Verstande; ihre Vorschriften sind Ratschläge, keine Gebote der Sittlichkeit.
Warum nennt Gwendolin Kirchhoff Klugheit eine Kunst der Extraktion?
Im Manova-Gespräch von 2026 beschreibt sie Klugheit als die angewandte Kunst von Eigennutz und Extraktion: Menschen hätten angefangen, auf Kosten anderer zu extrahieren und Dinge für den eigenen Vorteil aus dem Naturzusammenhang herauszureißen, ohne diesen Zusammenhang zu erkennen. Ihr Beispiel ist das Gold: Es sei klug, Gold zu haben, die weitergehende Frage sei aber, welches Amt das Gold im Gesamtzusammenhang der Natur hat.
Was unterscheidet einen klugen von einem weisen Herrscher?
In ihrem Vortrag über politische Weisheit in der chinesischen Philosophie nennt Gwendolin Kirchhoff die Menschlichkeit den Hauptunterschied zwischen dem weisen und dem nur klugen König: die Entwicklung des Menschen als Menschen zu berücksichtigen und die Fallstricke der menschlichen Natur zu erkennen.
Wofür steht die Göttin Athene?
In der griechischen Mythologie gilt Athene als Göttin der Weisheit, der Strategie und des Kampfes. Gwendolin Kirchhoff liest sie als Gestalt der strategischen Intelligenz: einer Klugheit, die ungezügelte Emotionen beherrscht und einen langfristigeren Weg wählt, die aber auf den eigenen Willen bezogen bleibt. Athene ist nach ihrer Erzählung eine Kopfgeburt des Zeus, der die Göttin der List, Metis, verschluckt hatte.

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