Trauerbegleitung
Trauerbegleitung in Berlin bei Gwendolin Kirchhoff ist philosophische Begleitung in der Trauer, keine Therapie: ein Gespräch über den Menschen, den Du verloren hast, und über die Beziehung zu ihm, die mit seinem Tod nicht endet. Die Toten wirken im Leben der Lebenden weiter; im Gespräch ist Raum, auf sie zu schauen.
Wenn Du gerade akut in einer Krise bist oder Deine Trauer in eine Depression übergegangen ist, wende Dich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt (nachts und am Wochenende: ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117), im Notfall an den Notruf 112, oder rund um die Uhr an die TelefonSeelsorge (0800 111 0 111, kostenfrei) — und buche nicht hier.
- Einzelkonsultation · 60 Minuten
- 140 €
- Erstgespräch · 30 Minuten
- kostenfrei
- 10435 Berlin-Prenzlauer Berg · oder per Video
- Kastanienallee 2
- Philosophin
- FU Berlin
- HPG zugelassen
- seit 2015
- Eigene Praxis
- seit 2018
- Format
- Einzelgespräch
Was ist philosophische Trauerbegleitung?
Philosophische Trauerbegleitung ist ein Gespräch, in dem der Tod eines Menschen nicht bewältigt werden muss, sondern verstanden werden darf. Ich begleite Dich dabei, den Verlust anzuschauen: wer gestorben ist, was zwischen Euch war und was davon in Dir weiterlebt.
Dahinter steht ein Gedanke aus der systemischen Arbeit, den ich teile: Die Toten sind den Lebenden in ihrer Wirksamkeit gleichgestellt. Ob ein Mensch noch lebt oder gestorben ist, macht keinen Unterschied dafür, wie stark er in uns nachwirkt; seine Beziehungen wirken in uns weiter. Wir leben in einer von den Toten geerbten Welt, nicht nur mit ihren Dingen, sondern mit ihren Gefühlen und mit dem, was sie selbst nicht mehr lösen konnten.
Das gilt auch für Verluste, über die selten gesprochen wird. Ein Kind, das vor der Geburt gestorben ist, wird von der Mutter gefühlt und betrauert, als Mensch. Trauer braucht deshalb keinen Anlass, den andere für groß genug halten. Sie braucht einen Raum, in dem sie da sein darf.
Ist Trauerbegleitung eine Therapie?
Nein. Trauerbegleitung ist bei mir philosophische Begleitung, keine Therapie: Ich stelle keine Diagnosen, und Trauer ist für mich keine Krankheit. Sie ist die Antwort auf eine Beziehung, die mit dem Tod nicht aufhört.
Ich bin auch Heilpraktikerin für Psychotherapie. Das nenne ich aus einem einzigen Grund: damit die Grenze von jemandem gezogen wird, der beide Seiten kennt. Wo Trauer in eine Krankheit übergeht, in eine Depression, in Gedanken, Dir das Leben zu nehmen, oder in den Wunsch, dem Verstorbenen zu folgen, gehört sie in ärztliche Hände. Dann ist eine Ärztin oder ein Arzt die richtige Adresse, im Notfall der Notruf 112. Wenn sich das in einem Gespräch zeigt, sage ich es Dir offen.
Wie läuft eine Trauerbegleitung bei mir ab?
Eine Trauerbegleitung beginnt mit einem Erstgespräch von 30 Minuten. Darin erzählst Du, wen Du verloren hast und was Dich jetzt beschäftigt, und wir klären, ob ein philosophisches Gespräch das Richtige für Dich ist. Danach sehen wir uns zu Einzelgesprächen von 60 Minuten, in meiner Praxis oder per Video, einmal oder in größeren Abständen über einige Wochen.
Im Gespräch geht es zuerst um das Anschauen. Viele Tote werden nicht angemessen verabschiedet; sie werden vergessen oder verdrängt, und die Lebenden tragen an ihnen, ohne zu wissen, woran. Was es dann braucht, ist kein Tun, sondern ein Sehen, ein Anerkennen: den Menschen beim Namen nennen, das Verhältnis zu ihm aussprechen, auch das, was offen geblieben ist.
Manchmal zeigt sich erst im Anschauen, wie tief ein Verlust reicht. In Aufstellungen habe ich erlebt, wie bei einem Verlust, von dem jemand sagte, er habe ihm nichts ausgemacht, „tiefste Trauer hochkam und Verlust und Vermissen.“ Ein Gespräch erzwingt nichts. Es öffnet den Raum, in dem Deine Trauer ihre eigene Zeit hat.
Quelle: Gwendolin Kirchhoff, Systemisches Familienstellen (nach Bert Hellinger), eine Einführung (2024), 00:11:17–00:11:21
Was kostet eine Trauerbegleitung?
Eine Trauerbegleitung findet als Einzelkonsultation statt: 60 Minuten für 140 €. Das Erstgespräch (30 Minuten) ist kostenfrei und unverbindlich.
Wo findet die Trauerbegleitung statt?
Die Trauerbegleitung findet in meiner Praxis statt: Kastanienallee 2, 10435 Berlin — Ortsteil Prenzlauer Berg, Bezirk Pankow. Oder per Video, auf Deutsch oder Englisch.
Für wen ist Trauerbegleitung — und für wen nicht?
Trauerbegleitung ist für Menschen, die um einen Verstorbenen trauern und darüber nachdenken wollen: über den Menschen, den sie verloren haben, über die Beziehung zu ihm und über das, was sein Tod in ihrem eigenen Leben verändert. Das kann eine Mutter oder ein Vater sein, ein Kind, ein Geschwister, eine Freundin oder ein Freund, auch ein Kind, das vor der Geburt gestorben ist. Es kann ein frischer Verlust sein oder einer, der lange zurückliegt und erst jetzt spürbar wird.
Sie ist nicht für Menschen in einer akuten Krise und nicht für eine Trauer, die in eine Depression übergegangen ist. Wenn Du nicht mehr schlafen oder essen kannst, wenn Du daran denkst, Dir das Leben zu nehmen, oder dem Verstorbenen folgen willst, wende Dich an eine Ärztin oder einen Arzt, im Notfall an den Notruf 112. Ein philosophisches Gespräch kann danach seinen Platz haben, nicht an dessen Stelle.
Häufig gestellte Fragen
Was ist philosophische Trauerbegleitung?
Philosophische Trauerbegleitung ist ein Gespräch, in dem der Tod eines Menschen nicht bewältigt werden muss, sondern verstanden werden darf. Ich begleite Dich dabei, den Verlust anzuschauen: wer gestorben ist, was zwischen Euch war und was davon in Dir weiterlebt.
Ist Trauerbegleitung eine Therapie?
Nein. Trauerbegleitung ist bei mir philosophische Begleitung, keine Therapie: Ich stelle keine Diagnosen, und Trauer ist für mich keine Krankheit. Sie ist die Antwort auf eine Beziehung, die mit dem Tod nicht aufhört.
Ich bin auch Heilpraktikerin für Psychotherapie. Das nenne ich aus einem einzigen Grund: damit die Grenze von jemandem gezogen wird, der beide Seiten kennt. Wo Trauer in eine Krankheit übergeht, in eine Depression, in Gedanken, Dir das Leben zu nehmen, oder in den Wunsch, dem Verstorbenen zu folgen, gehört sie in ärztliche Hände. Dann ist eine Ärztin oder ein Arzt die richtige Adresse, im Notfall der Notruf 112. Wenn sich das in einem Gespräch zeigt, sage ich es Dir offen.
Wie läuft eine Trauerbegleitung bei mir ab?
Eine Trauerbegleitung beginnt mit einem Erstgespräch von 30 Minuten. Darin erzählst Du, wen Du verloren hast und was Dich jetzt beschäftigt, und wir klären, ob ein philosophisches Gespräch das Richtige für Dich ist. Danach sehen wir uns zu Einzelgesprächen von 60 Minuten, in meiner Praxis oder per Video, einmal oder in größeren Abständen über einige Wochen.
Was kostet eine Trauerbegleitung?
Eine Trauerbegleitung findet als Einzelkonsultation statt: 60 Minuten für 140 €. Das Erstgespräch (30 Minuten) ist kostenfrei und unverbindlich.
Wo findet die Trauerbegleitung statt?
Die Trauerbegleitung findet in meiner Praxis statt: Kastanienallee 2, 10435 Berlin — Ortsteil Prenzlauer Berg, Bezirk Pankow. Oder per Video, auf Deutsch oder Englisch.
Für wen ist Trauerbegleitung — und für wen nicht?
Trauerbegleitung ist für Menschen, die um einen Verstorbenen trauern und darüber nachdenken wollen: über den Menschen, den sie verloren haben, über die Beziehung zu ihm und über das, was sein Tod in ihrem eigenen Leben verändert. Das kann eine Mutter oder ein Vater sein, ein Kind, ein Geschwister, eine Freundin oder ein Freund, auch ein Kind, das vor der Geburt gestorben ist. Es kann ein frischer Verlust sein oder einer, der lange zurückliegt und erst jetzt spürbar wird.
Sie ist nicht für Menschen in einer akuten Krise und nicht für eine Trauer, die in eine Depression übergegangen ist. Wenn Du nicht mehr schlafen oder essen kannst, wenn Du daran denkst, Dir das Leben zu nehmen, oder dem Verstorbenen folgen willst, wende Dich an eine Ärztin oder einen Arzt, im Notfall an den Notruf 112. Ein philosophisches Gespräch kann danach seinen Platz haben, nicht an dessen Stelle.
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