Wie diese Texte entstehen
Jeder Text auf dieser Website — Essays wie Lexikon — folgt derselben Werkstatt-Disziplin. Sie ist aufwendig, und genau darum geht es.
Die Quellen zuerst. Grundlage sind die Primärquellen meiner Arbeit: über 250.000 Wörter aufgezeichneter philosophischer Gespräche — darunter die 22 Dialoge mit meinem Vater, dem Naturphilosophen Jochen Kirchhoff —, dazu die Werke der Denker, auf die ich mich beziehe, in den Ausgaben, die in jedem Text im Quellenverzeichnis stehen.
Zitate sind wörtlich — oder sie sind keine. Was auf dieser Website in Anführungszeichen steht, ist Zeichen für Zeichen gegen die Quelle geprüft. Wo ich paraphrasiere, steht „vgl." — nie umgekehrt. Verlags- und Jahresangaben stammen aus einem gepflegten Werkregister, nicht aus dem Gedächtnis.
Jede Tatsachenbehauptung wird geprüft. Studien tragen Autor und Jahr; historische Einordnungen (wer hat einen Begriff geprägt, wann, in welcher Tradition?) werden vor Veröffentlichung gegengeprüft — und korrigiert, wenn sich eine schönere Formulierung als die falsche herausstellt.
Aktualisierung mit Datum. Wenn ein Text substanziell überarbeitet wird, steht das Datum sichtbar dabei. Ein bloß aufgefrischtes Datum ohne Überarbeitung gibt es hier nicht.
Und die Grenze. Ich bin Philosophin und Heilpraktikerin für Psychotherapie. Diese Texte sind philosophische Arbeit — keine Diagnosen, keine Therapieanleitungen. Wo ein Thema die Grenze zur Behandlung berührt, steht das im Text.
Wer hinter diesen Texten steht: Über mich · Die Texte selbst: Gedanken