Novalis und die Anthroposophie Zur letzten Ansprache Rudolf Steiners
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Über das Buch
Reto Andrea Savoldellis Studie zeichnet die geistigen Verbindungslinien zwischen Novalis — Friedrich von Hardenberg, dem Dichter und Philosophen der deutschen Frühromantik — und der Anthroposophie Rudolf Steiners nach. Der Untertitel „Zur letzten Ansprache Rudolf Steiners" verweist auf Steiners letzte öffentliche Rede, in der er Novalis als zentrale Gestalt der Geisteswissenschaft würdigte. Auf über 400 Seiten entfaltet Savoldelli eine Untersuchung, die weit über eine bloße Ideengeschichte oder literarische Rezeption hinausgeht.
Novalis und die geistige Tradition
Novalis (1772–1801) hinterließ ein schmales, aber einflussreiches Werk: die Fragmentsammlungen Blüthenstaub und Glauben und Liebe, den unvollendeten Roman Heinrich von Ofterdingen, die Hymnen an die Nacht und die naturphilosophische Erzählung Die Lehrlinge zu Sais. Seine Dichtung und Philosophie kreisen um die Einheit von Natur und Geist — eine Vision, die in der Transzendentalphilosophie Fichtes wurzelt und über Schelling bis zu Steiners anthroposophischem Denken weiterwirkt.
Savoldelli zeigt, wie Novalis' Verständnis von Natur, Geist und Verwandlung in Steiners Weltbild nachwirkt — nicht als historische Quelle, sondern als lebendiger Impuls, der in der anthroposophischen Praxis bis heute fortwirkt, von der Waldorfpädagogik bis zur Arbeit am Goetheanum in Dornach.
Ein Buch für alle, die den geistigen Strom der deutschen Romantik in seinen Auswirkungen auf die Gegenwart verstehen wollen.